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Vergleich der VR in Literatur und Film mit der Realität der Technik

virtual reality im film

Die Vorstellungen von Virtueller Realität (VR) in der Literatur und im Film haben oft die Grenzen des Möglichen erweitert und beeindrucken mit ihrer Kreativität und technologischen Vision. Filme wie „Neuromancer“, „Snow Crash“, „Ready Player One“, „Johnny Mnemonic“, „Lawnmower Man“, das Holodeck aus „Star Trek“, „Ghost in the Shell“ und die Serie „Upload“ bieten interessante Einblicke in unterschiedliche Vorstellungen von VR. Hier vergleichen wir, wie VR in diesen Werken dargestellt wird, mit dem, was heute technologisch machbar ist.

Neuromancer

In William Gibsons „Neuromancer“ wird ein Cyberspace vorgestellt, der eine umfassende, immersive und vernetzte virtuelle Realität darstellt. Die Benutzer tauchen in eine digitale Welt ein, die fast ununterscheidbar von der Realität ist. Diese Darstellung von VR als ein allgegenwärtiges, vernetztes System geht weit über die aktuelle VR-Technologie hinaus, die sich hauptsächlich auf isolierte, individuelle Erfahrungen konzentriert.

Snow Crash

Neal Stephensons „Snow Crash“ präsentiert das „Metaverse„, eine riesige, interaktive virtuelle Welt, die von Millionen von Nutzern bevölkert wird. Diese Welt kombiniert Aspekte der realen und der virtuellen Welt und lässt Benutzer ihre Identitäten und Erfahrungen nahezu grenzenlos gestalten. Die heutige VR nähert sich diesem Konzept am ehersten mit Plattformen wie VRChat an, bleibt aber in Sachen Skalierung, Realitätsgrad und Interoperabilität weit hinter dieser Vision zurück.

 

Ready Player One

„Ready Player One“ von Ernest Cline zeigt eine äußerst immersive VR-Welt (OASIS), in der die Nutzer vollständig in eine alternative Realität eintauchen können. Diese Darstellung überschreitet die aktuellen technischen Möglichkeiten, insbesondere in Bezug auf sensorische und haptische Erfahrungen. Wobei Haptische Anzüge für VR wie der Tesa Suit in diese Richtung gehen.

 

Johnny Mnemonic

„Johnny Mnemonic“, ein Cyberpunk-Film von 1995, mit Keanu Reeves in der Hauptrolle, taucht in eine Welt der Datenkuriere und Cybernetik ein.

„Johnny Mnemonic“ zeigt VR als Plattform für erweiterte menschliche Fähigkeiten, insbesondere im Bereich des Gedächtnisses und der Datenverarbeitung. Die heutige VR-Technologie konzentriert sich mehr auf Unterhaltung und Ausbildung, obwohl Aspekte der Datenvisualisierung und -interaktion zunehmend einbezogen werden.

 

Lawnmower Man

In „Lawnmower Man“ wird VR als ein Mittel zur Verbesserung der menschlichen Intelligenz und zur Veränderung der Wahrnehmung vorgestellt. Dies steht im Kontrast zur aktuellen VR, die hauptsächlich Unterhaltungs- und Bildungszwecke erfüllt, aber noch keine direkten kognitiven Verbesserungen bietet.

 

Star Trek – Das Holodeck

Das Holodeck aus „Star Trek“ präsentiert eine der fortschrittlichsten VR-Umgebungen mit der Fähigkeit, vollständig realistische, interaktive Umgebungen zu schaffen ohne das Hardware getragen werden muss. Diese Technologie ist weit fortgeschrittener als alles, was derzeit verfügbar ist, und bleibt eine faszinierende Vision.

 

Ghost in the Shell

„Ghost in the Shell“, ein wegweisender Anime-Film aus Japan, veröffentlicht im Jahr 1995, erforscht Themen von Identität und Technologie in einer futuristischen Welt, wo Menschen und Maschinen verschmelzen. Seine visuelle und erzählerische Tiefe hat das Genre nachhaltig beeinflusst. „Ghost in the Shell“ bietet einen Blick in eine Zukunft, in der VR und Cybernetik verschmelzen. Hier wird VR als integraler Bestandteil des täglichen Lebens und der menschlichen Erfahrung dargestellt. Diese Integration ist weitreichender als die aktuelle Verwendung von VR.

Upload

In der Serie „Upload“ auf Amzon wird eine Zukunftsvision präsentiert, in der das menschliche Bewusstsein in eine virtuelle Umgebung hochgeladen werden kann. Diese Darstellung untersucht Themen der Unsterblichkeit durch technologischen Vortschritt und der Ethik in einer VR-dominierten Welt. Aktuelle VR-Technologien sind weit von dieser Konzeption entfernt, konzentrieren sich jedoch zunehmend auf die Schaffung überzeugender und immersiver Erfahrungen.

 

Fazit

Die in der Literatur und im Film dargestellten Visionen von VR sind weitreichender und deutlich fortschrittlicher als die heutige Realität. Sie bieten jedoch wichtige Einblicke in das Potenzial der Technologie und inspirieren zu weiteren Innovationen in diesem Bereich. Die aktuelle VR-Technologie hat in kurzer Zeit beeindruckende Fortschritte gemacht, ist aber noch weit davon entfernt, die umfassenden und nahtlos integrierten virtuellen Erfahrungen zu bieten, wie sie in diesen Filmen dargestellt werden.

clarence dadson

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Clarence Dadson CEO Design4real