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Apple Vision Pro vs. Meta Quest 3

apple vision pro vs Meta Quest

Die Meta Quest 3 und die Apple Vision Pro sind zwei VR-Headsets, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten. Mit einem Preis von ca. 500€ ist die Quest 3 deutlich günstiger als die Vision Pro, die mit ca. 3500€ zu Buche schlägt. Dennoch lohnt sich ein Vergleich, da beide Geräte ihre eigenen Vorzüge und Schwächen haben.

Gaming

Die Meta Quest 3 VR Brille überzeugt mit einer umfangreichen Bibliothek an VR-Spielen und einer präzisen Steuerung durch Controller. Die Vision Pro hingegen bietet eine höhere Auflösung für gestochen scharfe Darstellung. Die Steuerung erfolgt innovativ durch Hand- und Eyetracking, ist aber in manchen Situationen, bei denen kleine Steuerelemente dicht nebeneinander angeordnet sind, etwas unpräzise. Da die Steuerung der Apple Vision Pro etwas behäbig ist haben wir auf der Apple Brille noch keine Action Games wie auf der Quest gesehen. Das kann aber auch daran liegen das die Auswahl  im App Store der Apple Vision Pro nicht sonderlich vielfältig ist. Wir haben hier an die 150 Apps zu auswahl. Meta spricht im von einem App angebot von 1000 im zusammenhang mit der Meta Quest. 

Steuerung

Es kann  passieren das Infaceelemente die recht nahe beieinander liegen schwierig durch Eyetracking auf der Apple Brile anvisiert werden können. Beispiel dafür ist, wenn man YouTube auf der Vision Pro steuern will. Hier liegt der Fullscreen Button und der Quality Button dicht nebeneinander. Mit der Mouse ist es kein Problem den jeweiligen Button zu treffen mit der Vision Pro und der Eyetracking Steuerung habe ich dafür eine halbe Minute gebraucht. Das ist frustrierend.  

Produktivität

Die Quest 3 punktet mit ihrem günstigeren Preis und einfacher Anbindung an PC-Spiele. Die Bildschärfe ist zwar im Vergleich zur Quest 2 deutlich besser, allerdings ist es anstrengend kleinteilige Texte auf der Quest 3 zu lesen. Die Vision Pro hingegen besticht durch ihre hohe Auflösung, realitätsnahe Farben und einen eleganten Passthrough-Modus. Die Integration ins Apple-Ökosystem ermöglicht die nahtlose Nutzung mit anderen Apple-Geräten. Die Idee ist dass man mit der Vision Pro auf große Monitore verzichten kann und ganz mit dem Haedset arbeitet. Ob das aber über lange Zeit wirklich möglich ist, bleibt umstritten, da einige Benuter über Kopfschmezen und Rückenschmezen tagelanger Benutzung des Headsets geklagt haben.

Kompatibilität

Die Quest 3 ist kompatibel mit PC und Oculus Link, bietet aber eine schwächere Integration in andere Betriebssysteme. Zwar läuft auf der Quest nun auch Microsoft Programme wie Word aber es fehlt die An bindung an den PC. Daten müssen hier mühsam per USB hin und hergespielt werden und selbst die Dropbox funktioniert nicht immer. Die Vision Pro hingegen fügt sich nahtlos ins Apple-Ökosystem ein und ist mit iPhones, iPads und Macs kompatibel.

Wenn man allerdings kein Mac User ist wird man von dieser Kompatibilität nicht profitieren. Im Gegenteil man wird frustriet feststellen dass die Vision Pro nur mit Apple Geräten gut zusammenspielt.

Leistung

Die Quest 3 bietet in ihrer Peisklasse momentan die beste Rechenleistung dank dem neuen Qualcomm Snapdragon XR2 Chip. Die Grafikqualität ist jedoch im Vergleich zur Vision Pro deutlich schwächer.

Die Vision Pro hingegen überzeugt mit der höchsten Rechenleistung im Standalone-VR-Bereich und ermöglicht fotorealistische Grafiken.

Dank des M2 Chips der auch in Apple Laptops zum einsatz kommt. Allerdings frisst die Apple Brille deshalb auch einiges an Strom.

Das ist ein wichtiger Faktor da Grafiken auf mobilen VR Brillen immer deutlich hinter der Qualität von PC gestützen VR Brillen unterlegen waren. Die Vision pro kann hochauflösende 3D files ohne jegliche unschönen Polgonkanten mit nahe photorealistischer Qualität abbilden. Das kann für virtuelle Produktpräsentationen von großer Bedeutung sein.

Für Filmfreunde

Die Apple Vision Pro Vr Brille bietet Kinofilm-Fans ein einzigartiges Erlebnis: Zugang zu Marvel-Blockbustern und den James Cameron Hits „Avatar 1 und 2“ in beeindruckender 3D-Qualität. Nutzer können auch weitere 3D-Titel im Apple Store leihen oder kaufen. Da 3D-Fernseher und Blu-Rays nicht mehr hergestellt werden, bietet die Vision Pro eine exklusive Möglichkeit, 3D-Filme in Kinoqualität zu Hause zu genießen.
Die Meta Quest 3 hat zwar auch eine Amazon Prime und Netflix App, allerdings ist die Bildqualität nicht mit High-End Fernsehern vergleichbar.

Akku

Diese Rechnenleistung benötigt aber einiges an Strom. Was dazu führt das die Vision Pro, die Batterie auf extern in einem schnurgebundenen Powerbank ausgelagert hat. Ich persönlich empfinde das allerdings nicht als besonders störend. Die Leistung der Powerbank der Apple Vision Pro reicht für 2 Stunden. Das ist nicht gerade lang, wenn man damit arbeiten will. Bei einem Preis von 200 Euro wird die Anschaffung einer weiteren Powerbank recht kostenintensiv. Einige User sind daher dazu übergehen eine generische Powerbank an die Apple Powerbank zu hängen um die Akkuleistung zu bekommen.

MIt zwei Powerbanks in der Tasche rumzulaufen ist allerdings etwas unelegant.

Die Meta Quest 3 schafft es immerhin auf ca 3 Stunden ohne Powerbank. Mit and die 4-5 Stunden. 

Prozessor

Apple setzt was den Prozessor betrifft auf den M2 Pro Chip, der auch in Laptops von Apple verbaut ist. Daher gleicht die Leistung der Vision Pro eher der eines Laptops, als wie bei der Quest 3, der eines schnellen Tablets. Apple setzt klar auf Performance und das auf kosten von Energieeffizienz. Man kann sie darüber streiten ob das die richtige Vorgehensweise ist. Die Laufzeit einer Standalone VR Brille ist ein bedeutender Faktor für die Benutzerefahrung. 

Fazit

Die Wahl zwischen Quest 3 und Vision Pro hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab. Allerdings erscheint die Apple Vision Pro momentan noch wie ein fortgeschrittenes Developer Produkt. Sowohl was die Auswahl der Apps betrifft, den hohen Preis und die teilweise frustrierende Steuerung. Die Brille erinnern an Developer Produkte wie die Hololens 2 von Microsoft. Das Apple die Vision Pro als Consumer Produkt auslobt erscheint eine gewagte Stategie. Die Apple Brille ist sicher kein Produkt für die Massen wie das iPhone soviel steht fest und die Verkaufszahlen sprechen hier eine deutliche Sprache.

Gamer: Die Quest 3 ist die beste Wahl für Spieler, die eine große Spielebibliothek suchen. Man kann auch alle XBOX Spiele auf der Quest spielen. Vielleicht wird Apple’s VR Brille in Zukunft auch einige Spiele unterstützen. Im Moment sieht es damit aber noch etwas spärlich aus. Beim Preis von ca. 3500$ wäre die Apple Vision Pro eine sehr teuere Anschaffung nur zum Spielen.

Produktivität: Die Vision Pro ist ideal für Apple-Nutzer, die ein hochauflösendes und intuitives VR-Gerät für produktive Aufgaben benötigen und viel Geld für Apple Produkte ausgeben. Ob die Vision Pro seinen Benutzern einen großer Produktivitätsboost beschert bleibt zu bezweifeln. Den ganzen Tag mit VR Brille auf den Kopf zu arbeiten ist einfach zu anstrengend. Dabei spielen viele Faktoren mit. Die Ergonomie aber eben auch der Gleichgeichtssinn, der zu Schwindel führt und die Ermüdung der Augen.

Enthusiasten: Die Vision Pro bietet die beste VR-Erfahrung mit höchster Auflösung, Rechenleistung und Integration ins Apple-Ökosystem. Nicht zu vergessen bringen Apple Produkte ein Prestige mit sich das Metas Brillen einfach nicht haben. Für VR Enthusiasten ist die Vision Pro im Moment der heilige Graal. Allerdings kann es sein, dass die VR Produkte von Samsung und Sony die teilweise noch dieses Jahr auf dem Markt kommen werden die Apple Vision Pro einholen. 


clarence dadson

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Clarence Dadson CEO Design4real