
Ich hatte nie ein einfaches Verhältnis zu Sport. Nicht, weil ich keine Lust hätte – im Gegenteil, ich bewundere Menschen, die regelmäßig aktiv sind und sich danach rundum wohlfühlen. Bei mir läuft es jedoch anders: Wenn ich intensiv trainiere, tritt meist etwa eine Stunde später der Gegenangriff meines Körpers ein – starke Migräne, Gliederschmerzen und Kreislaufprobleme setzen ein. Es fühlt sich an, als ob mein Körper regelrecht rebelliert. Meine Ärzte halten eine zugrundeliegende Stoffwechselstörung für einen maßgeblichen Faktor.
Aus diesem Grund war für mich vieles schlichtweg nicht machbar. Joggen, Mountainbiken, HIIT-Workouts – all jene Aktivitäten, die für viele als Inbegriff gesunder Bewegung gelten, führen bei mir oft zu kompletten Ausfällen am nächsten Tag. Ich habe etliche Male versucht, mich „dranzugewöhnen“, doch das Resultat blieb stets dasselbe: Schmerzmittel, Ruhe und ein Zustand, in dem migraineartige Spannungsschmerzen das Denken erheblich erschweren. Einen solchen Zustand würde ich mir niemals wieder gönnen.
Bevor ich mich dem VR-Sport zuwandte, probierte ich auch einige Ansätze aus, die sich als vermeintliche „Cheats“ für faule Menschen aus, wie etwa während dem Arbeiten auf dem Laufband gehen oder EMS-Training. Zwar haben diese Methoden durchaus ihre Vorzüge und könnten für andere hilfreich sein, doch fehlte mir persönlich die Motivation, sie dauerhaft in meinen Alltag zu integrieren. Dauernt auf dem laufwand zu stehen geht auf die Nerven und die EMS Gerätschaften bin ich auch zu faul konsequent anzuziehen
Die Vorteile des VR-Sports gehen weit über die reine Trainingsanpassung hinaus. Einer der größten Vorzüge ist die Portabilität der VR-Brille: Dank ihres kompakten Designs und der einfachen Handhabung kann ich meinen Trainingsplatz nahezu überall mit hinnehmen – ob im Hotelzimmer auf Reisen, im eigenen Wohnzimmer oder sogar in einem ruhigen Park. So bleibt meine Routine flexibel, und ich kann aktiv sein mit VR, ohne an feste Örtlichkeiten oder Öffnungszeiten gebunden zu sein.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielfalt der verfügbaren Programme. Die VR-Sport-Apps bieten eine beeindruckend abwechslungsreiche Auswahl an interaktiven Workouts – von Box- und Tanzübungen über Cardio- und Krafttraining bis hin zu speziellen Stretching-Routinen. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass das Training niemals eintönig wird, und gibt mir die Möglichkeit, unterschiedliche Übungen auszuprobieren, je nach meiner aktuellen Verfassung und Stimmung. Diese Abwechslung motiviert mich, regelmäßig aktiv zu bleiben, und lässt mich neue Trainingsmethoden entdecken, die genau zu meinen Bedürfnissen passen.
Zudem ist der finanzielle Aspekt nicht zu vernachlässigen: Die Kosten für VR-Sport sind in der Regel moderat im Vergleich zu den oft hohen Mitgliedsbeiträgen eines Fitnessstudios. Mit einer einmaligen Investition in die VR-Brille und den zugehörigen Apps kann ich auf ein breites Spektrum an hochwertigen Trainingsinhalten zugreifen, ohne ständig ein Vermögen auszugeben. Das macht den VR-Sport zu einer attraktiven Alternative für alle, die nach kostengünstigen, aber effektiven Trainingsmöglichkeiten suchen.
Ein weiterer, persönlicher Vorteil ist die ungestörte Atmosphäre, die mir VR-Sport bietet. In der virtuellen Umgebung muss ich mir keine Gedanken darüber machen, wie ich aussehe oder ob ich mich ungeschickt anstelle. Das drückt mir den sozialen Druck, der in traditionellen Fitnessstudios oft mitschwingt, und ermöglicht mir ein selbstbewusstes, unbeschwertes Training. Diese Freiheit, ohne Bewertung oder Vergleich mit anderen zu üben, stärkt mein Selbstbewusstsein und fördert eine positive Einstellung zur Bewegung.
Insgesamt bietet VR-Sport eine einzigartige Kombination aus Flexibilität, Vielfalt, Kosteneffizienz und persönlichem Komfort – all das ermöglicht es mir, aktiv zu sein mit VR und eine Trainingsroutine zu entwickeln, die exakt auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der spielerische Ansatz und die zahlreichen interaktiven Elemente sorgen nicht nur für Spaß und Motivation, sondern machen den Weg zu mehr Bewegung nachhaltig attraktiv und praktikabel.
Meta präsentiert MHMS als Fortschritt für Unternehmen, doch in Wahrheit ist es eine massive Verteuerung des gesamten Quest-Managements. Unternehmen, die vorher nur für Hardware und MDM zahlten, müssen jetzt zusätzliche 179,99 € pro Gerät und Jahr an Meta zahlen.
🔹 Die Kosten für Quest-Management sind um bis zu 50–100 % gestiegen.
🔹 Unternehmen müssen Tausende Euro mehr für ihre VR-Flotte einplanen.
🔹 Falls diese Mehrkosten nicht gerechtfertigt erscheinen, sind alternative Headsets (Pico, HTC) eine Überlegung wert.
Für Unternehmen, die bereits in Meta Quest investiert haben, ist dies eine bittere Pille. Die wichtigste Frage bleibt: Lohnt sich die Kostensteigerung wirklich oder gibt es bessere Alternativen?
Neben den oben genannten Programmen möchte ich noch ein paar Tipps zu den VR-Sport-Apps geben, die ich persönlich gerne nutze:
Rumble Boxing: Ideal, wenn ihr eure Energie gezielt abbauen möchtet. Die strukturierten Boxroutinen helfen mir, auch an stressigen Tagen aktiv zu bleiben.
Stretch Labs: Perfekt, um nach langen Stunden vor dem Bildschirm Verspannungen zu lösen und den Körper sanft zu dehnen.
FitXR: Diese App bietet eine beeindruckende Vielfalt an Workouts – ob Cardio, Tanz oder Krafttraining, hier bleibt es abwechslungsreich und motivierend.
Les Mills BodyCombat: Für alle, die den Rhythmus und die Energie eines Gruppentrainings schätzen, ist dieses Programm eine intensive und motivierende Option.
Ich behaupte nicht, dass VR-Sport für jeden die perfekte Lösung ist. Aber für jemanden, der mit klassischen Sportarten regelmäßig Probleme hat – sei es aus gesundheitlichen, mentalen oder sozialen Gründen – bietet er einen echten Vorteil. Es mag nicht spektakulär erscheinen, aber es ist real und hilfreich: ein Weg, überhaupt wieder in Bewegung zu kommen, ohne dass mein Körper anschließend den Preis fordert. Dabei ermöglicht mir VR nicht nur, flexibel zu trainieren, sondern auch aktiv zu sein mit VR, was meinen Alltag nachhaltig bereichert.
Sie sind interessierst in die Entwicklung einer Virtual Reality oder 360° Anwendung? Sie haben vielleicht noch Fragen zum Budget und Umsetzung. Melden sie sich gerne bei mir.
Ich freue mich auf Sie
Clarence Dadson CEO Design4real